Desktop-Software basierend auf WPF

Modern und intuitiv bedienbar
In lokalen Anwendungen können die Möglichkeiten des Systems komplett ausgeschöpft werden. Grafisch hochwertige Anwendungen mit dezent eingesetzten Animationen unterstützen Sie bei der Bearbeitung Ihrer Aufgaben.

Traditionell wird Software auf dem lokalen System des Benutzers ausgeführt. Das hat einige entscheidende Vorteile. Zum einen stehen nur hier sämtliche Ressourcen zur Verfügung zu denen der aktuelle Benutzer berechtigt ist und die Anwendung kann auch dann ausgeführt werden, wenn keine Internetverbindung besteht. Unsere Erfahrung zeigt, dass man mit grafisch ansprechenden Anwendungen und einem Fokus auf die passenden Daten zur richtigen Zeit den Nutzer bei der Erledigung seiner Aufgaben bestmöglich unterstützen kann. Wir sind überzeugt, dass die WPF (Windows Presentation Foundation) die richtige Technologie für Desktop-Anwendungen darstellt. Und sicher lässt sich auch ihr Projekt damit umsetzen. Damit Sie sich auch ein Bild davon machen können, möchten wir Ihnen einen Überblick über die WPF geben.

User Experience schafft Akzeptanz

Ein effizientes Arbeiten mit der Unternehmenssoftware ist nur dann möglich, wenn die Bedienerfunktionen die realen Prozessabläufen darstellen und alle im Steuerungsprozess auftretenden Einflussfaktoren von der Software wiedergegeben werden. Funktionen und Eigenschaften, die im eigenen Arbeitsprozess nicht benötigt werden, sollen auch nicht sichtbar sein. Sie können stören, ablenken oder Fehler verursachen. Intuitive Bedieneroberflächen, die der Nutzer anhand der real ablaufenden Steuerungsprozesse nachvollziehen kann, haben sich in der Praxis bewährt. Genau hier spielt die WPF ihre Stärken aus. Was für den Entwickler technisch einfach nur Datenbindung und Zugriff auf zentrale Datenbanken im Unternehmen oder Webserver ist, bringt für den Nutzer ein Aha-Erlebnis. Denn mit Hilfe gezielt eingesetzter Animationen oder Effekte werden Bedienelemente in den Fokus gesetzt oder in den Hintergrund verschoben. Somit sind für den Anwender alle Informationen verfügbar, jedoch immer nur genau das hervorgehoben, was zur Bewältigung der aktuellen Aufgabe relevant ist.

Entwickler und Designer als Team

Ähnlich wie auch HTML, werden in der WPF Oberflächen mit Hilfe von Markup (XAML) beschrieben. Das hat mehrere entscheidende Vorteile. Zum einen entsteht dadurch eine wirkliche Trennung zwischen Oberfläche und Anwendungslogik. Die Beschreibungssprache ist so einfach, dass geübte Designer selbst schon XAML erzeugen können und so die Programmoberfläche nach ihren Vorstellungen gestalten können. Zum anderen bietet sich dadurch die Möglichkeit durch die Verwendung des Entwicklungsmusters MVVM (Model, View, View-Model) den kompletten Code zu entkoppeln und auch unabhängig zu testen. Damit kann durch die Verwendung der WPF ein hoher Qualitätsanspruch gewährleistet werden.

Lokale Ressourcen sinnvoll nutzen

Die WPF erlaubt eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten, an die mit anderen Technologien nicht zu denken ist oder die dort recht schwierig umzusetzen sind. Sei es nun die automatische Anpassung an verschiedene Monitorauflösungen, Transparenz oder auch 3D-Effekte. Und genau dies ist ein Beispiel sinnvoller Ressourcennutzung, greift doch die WPF hier auf die Möglichkeiten der Grafikkarte zu und entlastet damit die CPU. Dank der Ausführung auf Ihrem Rechner haben die die volle Kontrolle, was mit Ihren Daten passiert, und auf welche Inhalte Sie zugreifen dürfen. Sie können wie gewohnt Datenbanken im Unternehmen und Netzwerkdrucker oder -laufwerke verwenden und so die bereits vorhandene Infrastruktur sinnvoll nutzen.

Hohe Effizienz

Dank der Teamfunktion in Visual Studio können Grafiker und Entwickler gleichzeitig an einer WPF-Anwendung arbeiten. Somit lassen sich schnell auch größere Projekte umsetzen. Durch die klare Zuständigkeitentrennung, die die WPF in Verbindung mit MVVM bietet, kann ein Teil des Teams die Programmlogik implementieren, während ein anderer Teil des Teams die grafischen Benutzerelemente erstellt und ein zentrales Look & Feel der Anwendung implementiert. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil: Bereits bestehende Logik kann in den meisten Fällen in neuer WPF-Software ganz einfach eingebunden und weiter verwendet werden.

Die WPF bietet sowohl Entwicklern als auch Grafikern viele Möglichkeiten und ein Höchstmaß an Komfort. Das Framework eignet sich hervorragend zum Erstellen auch großer Desktop-Software in der viele Prozesse abgebildet werden müssen. Dank des komponentenorientierten Designs lässt sich die Qualität von WPF-Software gut sicherstellen und das Programm auch später noch leicht mit neuer Funktionalität erweitern.